Präsentationsveranstaltung „Der Ländliche RAUM für Zukunft“ am 6. Dezember in der KULTURHALLE


Am vergangenen Montag, dem Nikolaustag fand die Präsentationsveranstaltung der Bürgerbeteiligung „Der Ländliche RAUM für Zukunft“ unter Einhaltung der aktuellen Corona-Verordnung in der KULTURHALLE statt. Bürgermeister Thomas Hölsch begrüßte alle Anwesenden und freute sich, dass trotz verschärften Corona-Maßnahmen doch einige Macherinnen und Macher gekommen waren. Moderatorin Frau Roswitha Mc Leod hatte die erarbeiteten Projektskizzen der vorangegangenen Workshops vorgestellt und die Ergebnisse zusammengefasst. Insgesamt hatten vier Online-Workshops stattgefunden.

Die Bürgerinnen und Bürger bei der Ergebnispräsentation in der Kulturhalle

Vorstellung der Projektskizzen und Zusammenfassung der Ergebnisse durch Frau McLeod

Im ersten Workshop „Wunschkonzert zum Wettbewerb Hindenburgplatz und Erlebbarmachen der Steinlach“ wurde deutlich, dass der Hindenburgplatz eine Begegnungsstätte werden soll, umgeben von einem verkehrsberuhigten Bereich. Im zweiten Workshop ging es um das „Wohlfühlen im Bereich beim Alten Rathaus“. Hier gab es Ideen, wie einen Wochenmarkt, ein Café oder Sitzgelegenheiten für zwanglose Begegnungen. Im dritten Workshop wurden besonders die Jugendlichen eingeladen sich einzubringen. Es wurde über die Räume und Treffpunkte für Kinder und Jugendliche und die Reaktivierung des Spielplatzes auf dem Schulgelände der Anne-Frank-Schule gesprochen. Klar war, dass das Jugendhaus in Dußlingen erhalten bleiben soll und im Schulhof neue Spielmöglichkeiten geschaffen werden sollen. Frau Maria Asal, Jugendpflegerin im Gemeindeverwaltungsverband, berichtete von den bereits veranlassten Verbesserungsmaßnahmen aus dem dritten Workshop. Das Jugendhaus wird in nächster Zeit die gewünschten Heizlüfter bekommen, um die Wohlfühlatmosphäre im Haus zu fördern. Auch kamen Kissen und Decken, die im Workshop angeboten wurden bereits im Jugendhaus an. Deutlich wurde auch, dass die sportlichen Angebote für Jugendliche ausgebaut werden müssen. Der letzte Workshop trug den Titel „Anders Wohnen“. Hierbei wurden unterschiedliche Wohnformen und mögliche Umsetzungsmöglichkeiten diskutiert. Gemeinschaftliches Wohnen mit gegenseitiger nachbarschaftlicher Unterstützung, Pflege-WG´s oder genossenschaftliches Bauen waren Schlagworte für dieses wichtige Zukunftsthema.

Im Anschluss konnten die Macherinnen und Macher alle Projektskizzen nochmals betrachten und mit neuen Ideen und Gedanken ergänzen. Offene Fragen, weitere Anregungen oder Ergänzungswünsche wurden im Plenum besprochen und diskutiert.

Macherinnen und Macher betrachten die Projektskizzen und ergänzen mit neuen Ideen und Gedanken

Es konnten die Projektskizzen betrachtet und Ergänzungen vorgenommen werden

Bürgermeister Thomas Hölsch bedankte sich bei Frau Mc Leod für die souveräne und leichte Moderation während des gesamten Projektes „Der Ländliche RAUM für Zukunft“. Als Erinnerung und Dankeschön überreichte er Frau Mc Leod ein Geschenkkorb mit Ölen aus der Dußlinger Ölmühle, einem Dußlinger Krafttrunk und Steinlachkiesel aus der Apotheke.

Ganz besonders dankte er aber den Macherinnen und Machern, die sich bei insgesamt 6 Veranstaltungen in den letzten Wochen die Zeit genommen haben sich einzubringen und zu engagieren, um Dußlingen weiter voranzubringen und zukunftsfähig zu gestalten. Auch dankte er Herrn Jürgen Hirning von der Sozialstation, der die Bürgertestung für diesen Abend übernommen hatte. Als kleinen Dank erhielten alle Anwesenden einen Schoko-Nikolaus.

Wie geht es nun weiter?

Während des Abends fanden sich bereits die ersten Verantwortlichen (Hutträger) und die ersten Termine wurden fokussiert.

Die Projektskizzen der einzelnen Themenfelder werden auf der Homepage veröffentlicht, ebenso sind alle Ergebnisdokumentationen der einzelnen Workshops auf der Homepage einzusehen. Alle Interessierten sind eingeladen, sich weiterhin bei entsprechenden Themen einzubringen. Kontakte und Termine können auf dem Rathaus bei Silke Hornung, shornung@dusslingen.de oder unter 07072/9299-23 angefragt werden.