Volkstrauertag 2020


Das Ehrendenkmal mit Kranz

Der Kranz am Ehrendenkmal

Seit 1952 findet immer am zweiten Sonntag vor dem ersten Adventssonntag der Volkstrauertag als staatlicher Feiertag statt.

Am Volkstrauertag wird an die Kriegstoten und Opfer von Gewaltherrschaft und Terror erinnert. Als stiller Feiertag genießt der Tag besonderen gesetzlichen Schutz und bietet Gelegenheit zur Einkehr und Besinnung.

In diesem Jahr verzichteten die meisten Städte und Gemeinden aufgrund der besonderen Umstände, der Verschärfung der Coronaverordnung und des aktuellen Infektionsgeschehens auf die öffentlichen Gedenkfeiern mit Rahmenprogramm. Es galt das Gebot der Stunde, die Gesundheit aller Beteiligten durch Verzicht und Vorsicht zu schützen und damit auch einer unkontrollierten Ausbreitung des Virus entgegen zu wirken.

Um dennoch dem großen Leid der Menschen und der vielen Opfer der Kriege in aller Welt zu Gedenken, erfolgte durch Herrn Georg Klett für den VdK und Herrn Bürgermeister Thomas Hölsch für die Gemeinde die Kranzniederlegung zusammen mit Herrn Pfarrer Jochen Wolber ohne eine öffentliche Gedenkfeier.

Mit der Kranzniederlegung sollte neben dem stillen Gedenken auch ein Zeichen für Frieden und Hoffnung in der Welt gesetzt werden.

Frieden ist keine Selbstverständlichkeit und insofern sind wir alle aufgefordert, unseren Beitrag zum Erhalt des Friedens zu leisten. Für ein friedvolles, soziales Miteinander sind Achtung und Toleranz gegenüber unseren Mitmenschen, unabhängig von ethischer Herkunft oder persönlichen Weltanschauungen grundlegende Voraussetzungen.

Die Gemeinde bedankt sich ganz herzlich bei Herrn Pfarrer Jochen Wolber von der evangelischen Kirchengemeinde und Herrn Georg Klett vom VdK Dußlingen für ihr Mitwirken beim diesjährigen Volkstrauertag.

Thomas Hölsch
Bürgermeister