Bereitstellung von Deck- und Zierreisig


Allgemein ist aufgrund der riesigen Borkenkäferschäden in ganz Europa der Nadelholzabsatz noch schwieriger geworden. Glücklicherweise sind die Schäden in unserer Region gering, da im Sommer rechtzeitig immer wieder Niederschläge kamen. Dafür sieht es im restlichen Land teilweise sehr schlimm aus. Im Südschwarzwald sind ganze Waldbestände abgestorben. Der Einschlagstopp für Nadelholz im Staatswald gilt weiterhin. Auch im Gemeindewald Dußlingen kann kein frisches Fichten- oder Weißtannenholz eingeschlagen werden.

Um dem Bürgerwunsch nach Reisig trotzdem etwas zu bedienen werden wie letztes Jahr in einem Jungbestand am Steudachbrünnle kleinere Weißtannen gefällt. Deshalb die dringende Bitte: Verwenden Sie das Weißtannenreisig sparsam. Sie finden den Bestand ca. 150 m nach dem Steudachbrünnle auf der linken Seite. Dort dürfen in dem Jungbestand auch die unteren Äste bis zur halben Baumhöhe direkt an den Bäumen abgeschnitten werden. Dies schadet den Bäumen nicht, eher im Gegenteil: Wenn die Äste glatt am Stamm abgeschnitten werden, wächst wertvolles astfreies Holz nach. Sie dürfen also gerne ihre Stangensäge mitbringen und an Bäumen die z.B. 10 Meter hoch sind alle unteren Äste bis auf eine Höhe von 5 m entfernen.

Achtung: Am Samstag 21.11. findet morgens eine Drückjagd im Dußlinger und Ofterdinger Wald statt. Bitte in dieser Zeit den Wald möglichst meiden. Aus diesem Grund werden auch die kleineren Weißtannen am Steudachbrünnle erst am Montagmorgen, 23.11. gefällt.
Fichtendeckreisig kann in der gleichen Art und Weise an stehenden Jungbäumen im Distrikt Stein gewonnen werden; entlang des Steinwegs auf der Fläche an der auch die Weihnachtsbaumaktion der Bürgerstiftung stattfindet. Der Distrikt Stein liegt nördlich der Abfalldeponie. Nach der Bahnunterführung rechts dem Weg in den Wald folgen. Nach ca. 500 m beginnen die Flächen mit Fichtennaturverjüngung.

Um Verständnis für die geringere Reisigbereitstellung aufgrund der Katastrophensituation am Holzmarkt wird gebeten.

Forstrevier Steinlach-Wiesaz, Revierleiter Gerster