Bereitstellung von Deck- und Zierreisig


Allgemein ist aufgrund der riesigen Borkenkäferschäden in ganz Europa der Nadelholzabsatz schwierig. Die Käferholzmenge in Europa beträgt aktuell über 50 Mio Festmeter; in Südtirol liegen rund 20 Mio Festmeter Sturmholz. Zum Vergleich: Der Jahrhundertsturm Lothar hat 1999 bei uns rund 40 Mio Festmeter geworfen. Deshalb wird nahezu kein Nadelholzfrischholz eingeschlagen.
Um den Bürgerwunsch nach Reisig trotzdem zu bedienen, werden extra um die Ohnhaldegrillstelle einige Tannen eingeschlagen. Deshalb die dringende Bitte: Verwenden Sie Weißtannenreisig sparsam und nur als Zierreisig (Adventskranz, Wohnungsschmuck) und nicht als Deckreisig. Zudem sind Fichten zum Abdecken von Pflanzbeeten, Rosen oder ähnlichem besser geeignet, da sich darunter kein sog. Schneeschimmel bildet.
Sie finden Tannenreisig im Bereich hinter der Grillstelle an der Ohnhalde. Teilen Sie sich Ihren Bedarf an Zierreisig so ein, dass auch nachfolgende Bürger noch zum Zuge kommen.
Eine geringe Menge an Fichtenreisig liegt am sog. Viehtriebweg bzw. an dem alten Verbindungsweg vom Steudachweg hinaus auf die Ofterdinger Wiesen. Größere Mengen an Fichtenreisig sind aufgrund eines Oktobersturmes im Distrikt Stein an der oberen Ramshalde angefallen. Der Distrikt Stein liegt nördlich der Abfalldeponie am Deponierandweg. Der Fichtenbestand liegt zwischen dem oberen Steinweg und dem Ramshaldeweg. An beiden Wegen liegen frisch aufbereitete Brennholzpolter.
Falls es zu wenig Weißtannenreisig gibt, kann wie in den vergangenen Jahren ca. 150 m nach dem Steudachbrünnle auf der linken Seite weiteres Weißtannenzierreisig gewonnen werden. Dort dürfen in dem Jungbestand die unteren Äste bis zur halben Baumhöhe direkt an den Bäumen abgeschnitten werden.
Forstrevier Steinlach-Wiesaz, Revierleiter Gerster